Sevilla

Ankunft Samstag, 13. Mai, gegen 13 Uhr. Sevilla liegt im flachen Land am Fluss Guadalquivir. Die Stadt wurde vor mehr als 2000 Jahren gegründet und wurde von einem halben Dutzend Zivilisationen geprägt.

Es ist immer sehr spannend, in einer unbekannten Stadt auszusteigen und diese Stadt dann Stück für Stück in sich aufzunehmen. Ich glaube hier wird dieser Prozess etwas ganz besonderes.

Normalerweise wird eine Stadt erst im Zentrum schön, wenn man mit dem Bus oder Zug anreist. Diese Stadt hat mich mit schönen Gebäuden und Parks begrüßt. Direkt vor dem Busbahnhof, eine Reihe blau blühender – sie blühen immer blau -Jacarandas.

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Durch einen wunderschönen Park ‚Jardines del Alcazar‘ gelangte ich direkt ins Viertel Santa Cruz und ein paar verwirrende Gässchen weiter unversehens zu dem Haus, in dem mein Appartement ist. So und jetzt gehe ich auf eine 1. Erkundungstour. Bis später.

Und es stimmt, was man über diese Stadt sagt, sie ist traumhaft schön, ein grünes Paradies voller mächtiger Bäume, Blüten, prächtiger Bauten.

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Die Südseite der Kathedrale, Catedral de Santa Maria de la Sede.

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Torre del Oro am Guadalquivir

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Und der Plaza de Espagna, der euch sicher schon auf der Titelseite entzückt hat. Das wunderbare Titelfoto hat Lisa gemacht. Sie war vor mir hier und ebenso begeistert von der Stadt.

Heute früh habe ich mich als erstes zum Alcazar aufgemacht und dort den ganzen Vormittag verbracht. Dieser Palast wurde überwiegend im Mittelalter errichtet, ist aber alles andere als finster. Er ist eher ein Höhepunkt in der Geschichte der Architektur und wurde deshalb auch von der UNESCO zur Weltkulturerbestätte ernannt.

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Mit dem Löwenhof fängt es vielversprechend an.

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Hier sieht man den Gesandtensaal. Er befindet sich im schönsten Teil des Alcazar, im Palacio de Don Pedro, der den Vergleich mit der Alhambra von Granada nicht scheuen muss. Es gibt so viel Schönes zu sehen, dass es diesen Rahmen sprengen würde. Aber die weitläufigen Gärten verdienen Erwähnung, denn von den vielen asiatischen und anderen Selbstknipsern muss man sich nach einiger Zeit dringend erholen. Man möchte meinen, dass die Schönheit des Alcazar nur in Kombination mit ihren Köpfen zu toppen ist.

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Hier gibt es auch einen Irrgarten, in den ich eigentlich gar nicht hinein wollte, dafür aber eine Weile nicht mehr hinaus fand.😅

Aber am schönsten ist doch die Natur selbst.

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Selbstverständlich bleibt bei all den Sehenswürdigkeiten immer noch ausreichend Muße zum Abhängen, z.B. bei einem Glas Sangria, in diesem hübschen Garten am Fluss Guadalquivir.

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Auch Sevilla kann natürlich mit einer Stierkampfarena aufwarten. Die Innenansicht dieser habe ich mir allerdings gespart, eine reicht ja auch.

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Das Thermometer zeigt 30°C . Heute Vormittag bin ich durch die Gässchen der Viertel Centro und Macarena, am Nachmittag im Arenal gebummelt.

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Metropol Parasol mit Blick auf die Kirche von San Pedro im Centro.

Schade, dass ich nun die Kathedrale nicht von innen sehen kann. Die Besuchszeiten können ohne vorherige Ankündigung geändert werden, heißt es. Das hat sie nun davon, muss sie halt auf meine bewundernden Blicke verzichten.

Kennt ihr das Gefühl, wenn man, erfüllt von den Eindrücken der Tage, Pause braucht, es aber trotzdem schade findet, die Zeit, die man hat, nicht erschöpfend zu nutzen. Man würde dann am liebsten ein paar Stunden eindosen, um sie für später aufzuheben. So geht es mir gerade.

Trotzdem ist es wieder Zeit sich zu verabschieden. Adios Sevilla, vielleicht ‚a la proxima vez‘-bis zum nächsten Mal.

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Morgen geht’s weiter nach Cordoba.

4 Gedanken zu „Sevilla“

  1. Das sieht sehr schön aus , mal schauen ob wir da mal mit dem Wohnmobil vorbeikommen.
    Viele liebe Grüße aus Berlin

    1. Ja, Sevilla musst du unbedingt sehen. Und den Norden Spaniens machen wir mit dem Womo.

  2. Genieße diese wundervolle Stadt! Blühen die Orangenbäume denn (noch)? Als ich damals im September dort war, war die Blütezeit leider schon vorbei.
    Im Macarena-Viertel hatte ich einen tollen Laden mit wunderschönem Lederhandwerk entdeckt. Und im alten Töpferviertel auf der anderen Seite des Flusses gibt’s eine große Markthalle. Für mehr Tipps gucke ich heute Abend mal meine Fotos durch. Aber du wirst sicher auch ohne meine Tipps wunderschöne Ecken entdecken 🙂

    1. Nein, sie blühen nicht mehr, sind aber voller Orangen. Ins Macarena Viertel gehe ich morgen nochmals, heute ist Sonntag und viele Läden wahrscheinlich zu.

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